Die Installation einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) ist für viele Hausbesitzer ein großer Schritt hin zu Nachhaltigkeit und Energieeinsparung. Doch was passiert, wenn diese nicht die erwartete Leistung erbringt? Dies kann nicht nur frustrierend sein, sondern auch die erhofften finanziellen Einsparungen beeinträchtigen. In diesem Blogbeitrag beleuchten wir die möglichen Gründe dafür, wenn eine “neue PV-Anlage bringt nicht volle Leistung”.
Inhaltsverzeichnis
Zudem zeigen wir Ihnen Lösungen auf, um das volle Potenzial Ihrer Anlage auszuschöpfen.
Neue PV-Anlage bringt nicht volle Leistung – Potenzielle Ursachen
Verschattung: Eine oft unterschätzte Ursache
Eine der häufigsten Ursachen, warum PV-Anlagen nicht die volle Leistung erbringen, ist Verschattung. Auch wenn die Anlage optimal ausgerichtet und installiert ist, kann bereits ein kleiner Schatten von Bäumen, Antennen oder anderen Gebäudeteilen die Leistung erheblich mindern. Besonders tückisch ist, dass sich die Auswirkungen der Schattierung im Laufe des Jahres verändern können, da die Sonnenposition variiert.
Obwohl moderne PV-Anlagen über Bypass-Dioden verfügen, die den Energieverlust durch Schattierung minimieren sollen, bleibt die Leistung dennoch beeinträchtigt. Deshalb ist es wichtig, schon bei der Planung der Anlage auf potenzielle Schattenquellen zu achten.
Verschmutzung und Wartung: Ein schleichendes Problem
Im Laufe der Zeit können sich Staub, Pollen, Vogelkot und andere Verunreinigungen auf den Solarmodulen ablagern. Diese Verschmutzungen können die Menge an Sonnenlicht, die auf die Solarzellen trifft, erheblich reduzieren und somit die Stromproduktion drosseln. Selbst leichte Verschmutzungen, die auf den ersten Blick kaum sichtbar sind, können zu einem merklichen Leistungsabfall führen.
Es empfiehlt sich daher, die PV-Anlage regelmäßig zu reinigen. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten: Chemikalien oder harte Bürsten können die Oberfläche der Solarmodule beschädigen und somit mehr schaden als nutzen. Deshalb sollte die Reinigung entweder von einem Fachmann oder mit speziell dafür vorgesehenen Mitteln und Methoden durchgeführt werden.
Fehlende oder falsche Ausrichtung: Ein Planungsfehler
Die Ausrichtung der PV-Anlage ist entscheidend für deren Leistung. Wird die Anlage nicht optimal nach Süden ausgerichtet, kann dies zu erheblichen Einbußen führen. Auch der Neigungswinkel spielt eine wichtige Rolle. Wenn dieser zu flach oder zu steil gewählt wurde, erreicht die Sonne die Module nicht im optimalen Winkel, was zu einem Leistungsverlust führt.
Falls die Ausrichtung der PV-Anlage nicht ideal ist, kann es sinnvoll sein, über zusätzliche Tracking-Systeme nachzudenken. Diese Systeme passen die Ausrichtung der Module automatisch dem Sonnenstand an und können so die Effizienz der Anlage deutlich steigern.
Neue PV Anlage bringt nicht volle Leistung: Technische Defekte sind selten, aber folgenschwer
Obwohl PV-Anlagen als sehr robust gelten, können auch hier technische Defekte auftreten. Defekte Module, fehlerhafte Wechselrichter oder Probleme mit der Verkabelung können die Leistung der Anlage beeinträchtigen. Selbst kleinere Defekte können die Effizienz der gesamten Anlage drastisch verringern.
Hierbei hilft es, die Anlage regelmäßig zu warten und eventuelle Fehler frühzeitig zu erkennen. Viele moderne PV-Systeme verfügen über Monitoring-Systeme, die potenzielle Probleme automatisch erkennen und melden können. Auf diese Weise lassen sich technische Defekte oft beheben, bevor sie zu großen Leistungsverlusten führen.
Unzureichende Dimensionierung: Ein Planungsfehler
Die Dimensionierung der PV-Anlage sollte genau auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt sein. Ist die Anlage zu klein dimensioniert, wird sie nicht in der Lage sein, genügend Strom zu erzeugen, um den Bedarf zu decken. Andererseits kann eine zu große Anlage dazu führen, dass die überschüssige Energie nicht effizient genutzt wird.
Ein häufiger Fehler ist, dass bei der Planung der PV-Anlage der zukünftige Energiebedarf unterschätzt wird. Wenn zum Beispiel eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto angeschafft wird, steigt der Strombedarf erheblich. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Anlage nachträglich zu erweitern.
Tipp:
Wenn Ihre neue PV-Anlage bringt nicht volle Leistung, sollten Sie uns kontaktieren. Denn wir haben zum einen die Erfahrung und zum anderen die nötigen Hilfsmittel, um das Problem schnell und zuverlässig zu beseitigen.
Fazit: Auf Optimierung setzen, um volle Leistung zu erzielen
Eine PV-Anlage, die nicht die volle Leistung erbringt, muss nicht zwangsläufig ein Grund zur Sorge sein. Oft lassen sich die Ursachen leicht beheben, wenn man sie frühzeitig erkennt. Schattierung, Verschmutzung, falsche Ausrichtung und technische Defekte sind häufige Probleme, die mit den richtigen Maßnahmen gelöst werden können.
Setzen Sie auf professionelle Planung, regelmäßige Wartung und modernste Überwachungssysteme, um das volle Potenzial Ihrer PV-Anlage auszuschöpfen. So können Sie nicht nur Ihre Energiekosten senken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu: Neue PV-Anlage bringt nicht volle Leistung